Tolles Ergebnis eines Hortbesuchs im letzten Sommer

21. März 2016

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Im vergangenen Sommer besuchte die SPD-Landtagsabgeordnete Tina Fischer zusammen mit Christian Könning von der Eichwalder SPD in unserer Gemeinde anlässlich des Kindertages Anfang Juni Kindergärten und auch den Schulhort. Im Gespräch mit Hortleiterin Nicole Hartwig beschrieb diese die schwierige Situation im Treppenhaus, durch das täglich über 230 Kindern laufen, rennen und toben. Durch die Höhe des Treppenhauses wird der Hall der Kinderschritte und Stimmen enorm verstärkt. Aufgrund dieses Gesprächst traf sich Tina Fischer Ende Oktober zu einem Arbeitsgespräch vor Ort. Die Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit des Flughafens, Rosemarie Meichsner, sowie Marion Barthel vom Schallschutzprogramm sahen die Anbringung der Lärmschutzplatten als Lärmschutzmaßnahme im Treppenhaus als die effektivste Maßnahme. Kurz vor Weihnachten war klar: Der Flughafen wird Installation und Kosten in Höhe von knapp 6.000 € übernehmen. „Vorgezogene Weihnachten für den Hort“ kommentierte Hortleiterin Nicole Hartwig damals lachend. Mitte März fanden sich nun alle Akteure für eine Besichtigung des mittlerweile neuen Zustandes zusammen. Die „Wandzeitungen“ sind zwischenzeitlich von den Kindern gut genutzt und der Lärmpegel durch die Platten weitaus geringer. „Toll, dass das so super geklappt hat“, freut sich Tina Fischer.

Ein anderes Thema ist noch in der Mache: Probleme mit der Lüftungsanlage in der Schule. Unterstützung bekommen Schule und Hort auch hier von unserer Landtagsabgeordneten. „Ganz klar ist: Einen rechtlichen Anspruch auf Einbau einer neuen Anlage hat die Schule nicht. Ich bin deswegen unglaublich dankbar, dass Rosemarie Meichsner das Anliegen der Eichwalder Grundschule dennoch mitnehmen wird.“ so Tina Fischer im Herbst 2015. Wie sie mittlerweile erfahren konnte, hat man sich dem Problem beim BER angenommen: „Ich bin hier im Gespräch mit den Verantwortlichen und bemühe mich derzeit einen Termin mit Flughafen-Geschäftsführer Dr. Karsten Mühlenfeld – womöglich zeigen sich noch Möglichkeiten auf.“ Das Unterfangen wäre bei weitem nicht so unkompliziert wie die Anbringung der Lärmschutzplatten. Erste Schätzungen haben eine Summe von wenigstens 600.000 Euro ergeben.

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